07.09.2012

Der Geschäftsplan | Businessplan für Existenzgründung

Leitfaden Existenzgründung – Teil 4

Nach dem etwas trockenen Teil, in dem wir kurz die Steuerarten für Existenzgründer angerissen haben, wird es mit dem heuten Part wieder konkreter, es geht um die Erstellung des Geschäftsplans für das eigene Unternehmen. Der Geschäftsplan wird in der heutigen Sprache auch oft als Businessplan bezeichnet. Der Geschäftsplan legt dar, wie Sie Ihre Geschäftsidee realisieren wollen und wie Sie das Vorhaben Ihrer Unternehmensgründung erfolgreich absolvieren wollen. Oft dient der Businessplan auch dazu, Banken davon zu überzeugen, gerade Ihnen ein Existenzgründerdarlehen zu genehmigen. Es empfiehlt sich daher, auf Ihren Geschäftsplan ein großes Augenmerk zu legen, und ihn nicht als lästiges Übel auf dem Weg zur Existenzgründung abzutun.

Welche Informationen soll ein Geschäftsplan beinhalten?

Bedenken Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans, dass dieser die ersten 3, besser noch die ersten 5 Jahre Ihres Unternehmens erläutern soll. Auch wenn es hart klingt – wenn Sie an der Erstellung Ihres Businessplans scheitern, und Sie sich keine Ziele für die kommenden 3-5 Jahre stecken können, ist eventuell Ihre Geschäftsidee noch nicht ausgereift genug. In diesem Fall gilt es, nochmals über das grundsätzliche Vorhaben nachzudenken.

Wo finden Sie Unterstützung?

Natürlich ist noch nicht alles verloren, wenn Sie bei der Ausarbeitung Eures Geschäftsplans an einer Stelle nicht mehr weiter kommen. Hierfür gibt es Unterstützung von offizieller Seite. Sie können sich beispielsweise an die IHK wenden, dort stehen Ihnen ausgebildete Existenzgründerberater Rede und Antwort. Je nach Gewerbe kann dafür auch die Handwerkskammer zuständig sein. Zusätzlich möchte ich an dieser Stelle auch das Existenzgründerportal von arbeitsagentur.de erwähnen, dort finden Sie online bereits viele hilfreiche Informationen die Sie bei der Ausarbeitung Ihres Businessplans unterstützen.