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Employer Branding Definition, Ziele, Arten und Beispiele

Geschrieben von | 28. September 2012 | Allgemein

Geschäftsmann hält Schild mit der Aufschrift Employer Branding

In letzter Zeit begegnet man immer öfter dem Begriff „Employer Branding“. Übersetzt bedeutet es nicht mehr als Arbeitgeber Markenbildung. Dahinter steht das Vorhaben, für ein Unternehmen eine Marke zu bilden, die einerseits beim Kunden oder Stellensuchenden haften bleibt, und zum anderen eine hohe Mitarbeiteridentifikation impliziert.
Kurzum: Durch geschicktes Employer Branding erhält man eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen und zugleich einen gesteigerten Bekanntheitsgrad des eigenen Produktes bzw. Unternehmens.

Ziel des Employer Branding

Ziel eines Unternehmers sollte immer sein, zufriedene Mitarbeiter zu beschäftigen, dich sich vollumfassend mit Ihrer Firma identifizieren. Es gibt nichts Besseres als Mitarbeiter, die auch nach der Arbeitszeit positiv und lobend über Ihre Firma sprechen. Hinzu kommt dass sich zufriedene Mitarbeiter mehr im Unternehmen einbringen, eigene Ideen entwickeln und diese äußern, zudem ist eine zufriedene Belegschaft in Stoßzeiten auch einfacher von Überstunden oder Sonderschichten zu überzeugen.
Seitens der Bewerber, also der potentiell zukünftigen Mitarbeiter im Unternehmen erfüllt das Employer Branding die Aufgabe, das Unternehmen für Stellensuchende möglichst attraktiv zu machen.

Arten:

Es unterscheiden sich zwei Arten. Das interne und das externe Verfahren. Das interne Employer Branding beschäftigt sich mit der langfristigen Mitarbeiterbindung und der Schaffung eines Wohlfühlfaktors für die Mitarbeiter im Unternehmen. Beim externen Employer Branding geht es um das nach außen gerichtete Personalmarketing, also wie man sein Unternehmen nach außen hin möglichst positiv positioniert.

Kosten:

Je nach Umsetzung kann hier ein mehr oder weniger großes Budget verschlungen werden. Es gibt einerseits weiche Faktoren, gerade im internen Employer Branding, die sich mit vergleichsweise wenig Aufwand umsetzen lassen, die Thematik Erfüllung von Gütesiegeln für Unternehmen kann dagegen durchaus mit einigem personellen und finanziellen Aufwand verbunden sein. Unternehmen die eine Employer Branding Strategie durchführen möchten, sollten im Vorfeld definitiv ganz detaillierte Ziele und ein passendes Budget abstecken.

Beispiele Employer Branding:

Employer Branding ist ein sehr komplexes Thema, die zugrunde liegenden Strategien füllen ganze Bücher und die Terminpläne von Schulungsleitern, die Koryphäen auf diesem Gebiet sind. Somit können wir hier nur ein paar Beispiele nennen, um das Prinzip des Employer Branding zu verdeutlichen.

Praktische Beispiele dafür wären:

  • Nutzen Sie Social Media Portale
  • Seien Sie in Hochschulen und Schulen präsent (Thema Gewinnung neuer Mitarbeiter)
  • Erfüllen Sie renommierte Gütesiegel für Unternehmen (Great Place to work, etc.)
  • Nutzen Sie Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter

Fazit

Über das Thema Employer Branding sollten Firmen in der heutigen Zeit definitiv nachdenken. Oft wird es bereits auch unterbewusst betrieben, indem man einerseits Mitarbeitern ein möglichst gutes Arbeitsklima bietet, und sich nach außen hin als interessantes und erstrebenswertes Unternehmen repräsentiert.

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