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Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber – Die Geschäftsidee

Geschrieben von | 3. August 2012 | Allgemein

Wortwolke Existenzgründung, Geschäftsidee, Businessplan, Ziele

Leitfaden Existenzgründung – Teil 1

Heute starten wir mit der Artikelreihe „Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber“. Sie erwartet ein sechsteiliger Leitfaden zum Thema Existenzgründung. Dabei liefern wir Ihnen wichtige Informationen, beginnend mit der Geschäftsidee und der idealen Rechtsform über zu berücksichtigende steuerliche und finanzielle Aspekte, bis hin zu den verschiedenen Forderungsmöglichkeiten, die unter anderem der Staat bietet. Abgerundet wird unser Leitfaden durch eine Sammlung von Tipps und Tricks zur Existenzgründung, weiterführende Links und wichtige Informationen zu verschiedenen Versicherungen die für Selbständige unabdingbar sind.

Die Geschäftsidee

Der heutige erste Teil dreht sich voll und ganz um die Geschäftsidee. Viele Arbeitnehmer träumen von der eigenen Existenz und machen dabei bereits ganz am Anfang einen bedeutsamen Fehler. Die Entscheidung, sein eigener Arbeitgeber zu werden, steht bereits fest, allerdings existiert noch keinerlei Geschäftsidee.
Solche Vorhaben sind zu 99% bereits an dieser Stelle zum Scheitern verurteilt.

Erst die Idee, dann die Gründung

Die wichtigste Regel bei der Existenzgründung lautet:

 

  • Erst die Geschäftsidee, danach die Existenzgründung.

Sollten Sie bereits über eine vielversprechende Geschäftsidee verfügen, stürzt Sie sich auf keinen Fall unvorbereitet in die Existenzgründung, sondern prüfen Sie Ihre Idee auf Herz und Nieren. Und damit ist nicht gemeint, kurz zu googlen ob es schon 10 andere Unternehmen gibt, die diese Geschäftsidee in gleicher oder ähnlicher Form umsetzen, sondern eine wirklich fundierte Planung und Recherche ist Grundvoraussetzung.

Besprechen Sie Ihre Geschäftsidee mit Freunden

Viele von Ihnen werden sich darin wiedererkennen: Tausende „todsichere“ Geschäftsideen entstehen aus einer Bierlaune heraus. Man denkt soeben das Rad neu erfunden zu haben, ist voller Tatendrang und möchte am liebsten sofort loslegen. Bevor Sie überstürzt handelt, stellen Sie Ihre Geschäftsidee im Familien- und/oder Freundeskreis vor. Wählen Sie die Eingeweihten dabei natürlich gut aus, nicht dass sich plötzlich der Onkel väterlicherseits oder der vermeintliche gute Freund Ihre Idee zu Nutze macht, um selbst Kapital daraus zu schlagen. Ein gewisses Vertrauen in die einzuweihenden Personen sollte vorhanden sein.
Erzählen Sie also einem eingeweihten Kreis von Ihrer Idee und beschreiben Sie auch, was Ihr Vorhaben einzigartig macht, und wieso gerade Sie mit dieser Idee erfolgreich sein wollen. Diskutieren Sie offen über die Vor- und Nachteile und Sie werden sehen: Je mehr Köpfe denken, umso länger wird die Pro- und Contra-Liste.

Ist das überhaupt realisierbar?

Sofern Ihre Geschäftsidee an diesem Punkt immer noch nicht durchgefallen ist, machen Sie sich im nächsten Schritt schon einmal grundsätzlich Gedanken darüber, ob die Idee finanziell und logistisch überhaupt finanzierbar ist. Im Detail kann darüber natürlich erst ein Geschäftsplan Aufschluss geben, sollten Sie jedoch vorhaben, die Farbe des Mondes ändern zu wollen oder kurz hinter München eine Ölförderplattform errichten, könnte das grundsätzliche Schwierigkeiten geben.

Das klappt!

Ist auch diese Unsicherheit aus dem Weg geräumt, steht einer weiteren Realisierung eigentlich nichts mehr im Wege. Im nächsten Schritt geht es darum, die ideale Rechtsform für Ihr neu zu gründendes Unternehmen zu finden. Mehr dazu aber im nächsten Beitrag in der kommenden Woche.

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