27.07.2012

Nebenjobs der etwas anderen Art in und um Würzburg

Die typischen Nebenjobs kennt eigentlich jeder.

Kellnern im Stammlokal, an der Kinokasse sitzen

und in der popcorndunstvernebelten Eingangshalle Karten verkaufen oder - bei Einser-Studenten immer wieder gern genommen – die Nachhilfe.

 

 

Für Schüler, Studenten, Ferienarbeiter oder Nebenjobber gibt es genügend Möglichkeiten, auf diese Art sein täglich Brot zu verdienen. Wir wollen in diesem Beitrag aber einen Blick auf die wirklich hippen Nebenjobs werfen und euch ein paar Anreize bieten, welche (neben)beruflichen Möglichkeiten der Arbeitsmarkt noch so bietet.

Hört man sich im Raum Würzburg um, so stößt man beispielsweise auf folgende Jobangebote:

Unterwegs im Namen des Pandas – Aufklärung und Werbung für WWF & Co.

Entgegen anderslautenden Meinungen verfügen Umweltschutzorganisationen über ein nicht zu knappes Budget für Kundenwerbung. Entsprechend gut werden Mitarbeiter bezahlt, die das Thema Tier- und Umweltschutz in der Öffentlichkeit publik machen, und im Idealfall neue Mitglieder werben.

Die monatliche Entlohnung liegt bei ca. 1.000 Euro Fixum und einer Verdoppelung oder mehr durch Provisionen. Jobs dieser Art gibt es sowohl für Studenten und Ferienarbeiter als auch auf dauerhafter Basis für Voll- oder Teilzeitkräfte.

Rein in jede Disco ganz ohne Türsteher – Jobs als DJ

Deiner Karriere als Diskjockey steht nichts mehr im Wege – allein im Raum Würzburg sind hier momentan 10 Stellen zu vergeben. Selbst semiprofessionelle DJs oder Amateure erhalten hier eine Chance, da vor dem ersten Live-Gig umfangreiche DJ-Schulungen – kostenlos – angeboten werden.

Diese Jobs eignen sich in erster Linie für echte Nachtmenschen die frei nach dem Motto „Carpe noctem“ leben. Der Arbeitstag eines DJs beginnt meist mit den Tagesthemen und endet mit dem Frühstücksfernsehen.

Menschen helfen und Geld verdienen als Blutspender

Tatsächlich kann man auch hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. In vielen Blutspendezentren gibt es nach der Vollblutspende anstatt dem obligatorischen Paar Wiener Würstchen mit Senf auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Schuld ist die immer noch zu geringe Beteiligung der Bundesbürger an freiwilligen Blutspenden. Für eine Vollblutspende gibt es Aufwandsentschädigungen von 20-30 Euro. Noch lukrativer ist das Spenden von Blutplasma. Für die Abgabe des eigenen Plasmas gibt es zwischen 30 und 40 Euro je Spende, außerdem kann man Plasma im Gegensatz zu Blut bis zu 40x pro Jahr spenden.

Von Würzburg nach Hollywood – der Filmkomparse

Zum Schluss unserer heutigen Liste der etwas anderen Nebenjobs wäre da noch der Komparse im Angebot. Würzburg ist als Filmdrehort hinreichend bekannt. Erst kürzlich wurde dort ein Teil der Drei Musketiere gedreht, vielen wird auch noch der Film Lammbock ein Begriff sein, der ebenfalls in Würzburg gedreht wurde – und eventuell kennen die älteren Leser unter uns noch den bekannten Inge Meysel Streifen „und Vater sein dagegen sehr“. In der schönen Stadt Würzburg werden immer wieder Filmszenen gedreht, und auch andere Städte Unter- und Mittelfrankens dienen regelmäßig als Filmkulisse. Falls Ihr auch gerne mal bei einer Kino- oder Fernsehproduktion mitwirken wollt, informiert Euch im Netz über den Job des Filmkomparsen.

Es muss nicht immer der Job als Kellner oder Tellerwäscher sein, Würzburg und seine Umgebung bieten viele Möglichkeiten, Nebenjobs der etwas anderen Art auszuüben.

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