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Social Media Recruiting mit Xing, Facebook, Twitter & Co.

Geschrieben von | 20. Juli 2012 | Allgemein

Mit dem Internet und der stets wachsenden globalen Vernetzung steigen auch die Möglichkeiten, Personal zu akquirieren.
Waren früher Stellenanzeigen in den Printmedien oder der klassische Headhunter, der sich durch seine Jobkartei telefoniert und so eine Verbindung zwischen Bewerber und Unternehmer herstellt, die erste Wahl, gibt es heutzutage mit dem Internet interessante Alternativen. Eine Möglichkeit, das Internet zur Stellensuche bzw. –findung zu nutzen, sehen Sie hier auf www.jobs-wuerzburg.de, wo regionale Anbieter Ihre Stellen im Internet offerieren können.

Noch einen Schritt tiefer ins Web 2.0 geht es mit dem sogenannten Social Media Recruiting. Hier ist die Anlaufstelle nicht die Internet-Stellenbörse, sondern Soziale Medien wie Xing, Facebook oder Twitter.

Widmen wir uns also nun den Social Media Kanälen im Internet; die eben genannten Portale Xing, Facebook und Twitter werden allesamt gerne von der Bevölkerung genutzt, die Erfahrung zeigt jedoch, dass jedes Portal als autarkes Territorium gesehen wird. Facebook ist der klassische private Treffpunkt, hier geht es eher weniger um das Knüpfen von Businesskontakten, die Mehrheit der Facebook-Benutzer pflegen dort fast ausschließlich Kontakte außerhalb der Geschäftswelt.

Nahezu das komplette Social Media Recruiting findet (in Deutschland) über das Business-Netzwerk Xing („Crossing“) statt. Wie das „Business“ im Titel bereits verrät, tummeln sich hier Benutzer, um Ihr Netzwerk an geschäftlichen Kontakten auf- und auszubauen, und mit den allgegenwärtigen Xing-Profilfeldern „Ich suche“ und „Ich biete“ gleicht Xing fast einer obligatorischen Initiativbewerbung.

Den Personalabteilungen von Unternehmen bietet Xing vielfältige Möglichkeiten, nach neuem Personal zu suchen. So kann man über die erweiterte Suche in Xing das Feld „Person sucht“ ausfüllen, und erhält als Ergebnis alle Benutzer, die mit den gesuchten Kriterien übereinstimmen. Die Suche lässt sich zudem durch Angabe von Bundesland, Postleitzahl oder Ort regional eingrenzen. Die gefundenen Mitglieder können danach direkt mit einer Nachricht kontaktiert werden, in der erste Informationen über die zu vergebende Stelle mitgeteilt werden. Erhält man eine Antwort vom Adressaten geht man weiter ins Detail und kann dann beispielsweise ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Twitter, der weltbekannte 140-Zeichen-Textdienst mag auf den ersten Blick gänzlich ungeeignet für Social Media Recruiting sein. Natürlich sind die Möglichkeiten bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei der eben erwähnten Plattform Xing, trotzdem lassen sich mit wenig Aufwand im Idealfall viele Interessenten erreichen.
Nachrichten bei Twitter, sogenannte Tweets verbreiten sich dadurch, dass andere Nutzer Ihre Nachricht wiederholen, also retweeten. Angenommen Sie schicken eine Twitter-Nachricht mit Informationen zu einer freien Stelle in Ihrem Unternehmen an Ihre Twitter-Kontakte, so erreicht diese durch entsprechende Retweets innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an Kontakten.

Der große Vorteil des Social Media Recruiting:

Es lässt sich auch von Personalabteilungen mit geringem Budget durchführen – am Beispiel von Xing ist zwar ein kostenpflichtiger Account notwendig um nach allen Details suchen zu können, das Jahresabonnement kostet jedoch unter 100 Euro (Stand 2012). Twitter ist sogar komplett kostenfrei zu benutzen.
Der Unterschied zur Zeitungsanzeige oder der Eintragung in einer Stellenbörse:
Beim Social Media Recruiting müssen Sie selbst suchen, im anderen Fall lassen Sie sich finden.

Fazit: Xing ist eine hervorragende Möglichkeit um Social Media Recruiting zu betreiben. Ergänzend dazu eignet sich auch Twitter, um freie Stellen im Unternehmen möglichst vielen Benutzern zu kredenzen, allerdings fehlen bei Twitter die Möglichkeit der zielgerichteten Suche, weshalb „Job-Tweets“ eher mit einem Aushang am schwarzen Brett verglichen werden sollten, und nur als Katalysator bei der Besetzung von Stellen dienen.

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